Krebs-Symptome bei jungen Menschen


Alarm im Darm?

Mann hält sich seinen Bauch, der schmerzt.
mauritius images / Pavel Muravev / Alamy / Alamy Stock Photos

Immer mehr Männer und Frauen unter 50 Jahren leiden an Darmkrebs. Je früher die Erkrankung entdeckt wird, desto besser die Heilungschancen. Doch was sind die typischen Darmkrebsbeschwerden bei jungen Menschen?

Ungesunder Lebensstil begünstigt Darmkrebs

Vor allem aufgrund der Vorsorgeuntersuchungen wie z.B. der Darmspiegelung ist die Darmkrebsrate in Deutschland am Sinken. Das trifft allerdings nur für Menschen über 50 Jahren zu. Bei den Jüngeren ist das Gegenteil der Fall: Die Zahl der Neuerkrankungen an Darmkrebs steigt bei den 25- bis 49-Jährigen jährlich um etwa 1,3%. Von 100 000 Menschen diesen Alters leiden etwa 8 an diesem Tumor.

Zurückgeführt wird diese negative Tendenz auf den heute weit verbreiteten sitzenden Lebensstil: Denn zu den wichtigsten Risikofaktoren gehören Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ballaststoffarme Ernährung.

Frühzeitig auf Signale achten

Deswegen ist es umso wichtiger, auch bei jungen Menschen die ersten Anzeichen der Erkrankung frühzeitig zu erkennen. Welche das sind, hat eine US-amerikanische Arbeitsgruppe untersucht. Analysiert wurden die Daten von knapp 25 Millionen Darmkrebs-Patient*innen, die bei der Diagnose unter 50 Jahre alt waren.

45 % von ihnen wiesen vor der Diagnose Blut im Stuhl auf, 40 % litten unter Bauchschmerzen . 27 % berichteten über Veränderungen beim Stuhlgang. Seltener mit jeweils um die 15 % waren Gewichtsverlust, fehlender Appetit und Verstopfung. Unter einer Blutarmut litt knapp jede zehnte der Betroffenen.

Vom Auftreten der Beschwerden bis zur Diagnose verging im Mittel ein halbes Jahr. In manchen Fällen dauerte es jedoch auch deutlich länger, bis der Krebs erkannt wurde. Deshalb ist es auch in jungen Jahren wichtig, Darmprobleme frühzeitig wahrzunehmen und abklären zu lassen, betont das Autorenteam. Nur so könne man sicherstellen, dass sich die Diagnose und die Therapie nicht unnötig verzögern.

Quelle: Ärztezeitung, JAMA

Unser starker Partner


Unsere Kundenkarte

zur Reservierung

News

Ziegenmilch gegen Neurodermitis?
Ziegenmilch gegen Neurodermitis?

Babys vor atopischer Dermatitis schützen

Ziegenmilch statt Kuhmilch – könnte das Babys Haut vor Neurodermitis schützen? Eine Studie liefert Hinweise auf einen möglichen vorbeugenden Effekt. Für Kinder mit bereits bestehender Erkrankung gilt das allerdings nicht.   mehr

Sport hilft Kindern mit Autismus
Sport hilft Kindern mit Autismus

Von Tai Chi bis Trampolin

Bewegung tut gut – auch Kindern mit Autismus-Spektrum-Störung. Eine aktuelle Studienübersicht zeigt: Bestimmte Sportarten können Gleichgewicht, Koordination und motorische Fähigkeiten verbessern.   mehr

Mikronährstoffe fürs Herz
Ältere Person vor dem Einnehmen einer Tablette. Manche Mikronährstoffe können die Herzgesundheit fördern.

Nützlich oder schädlich?

Ob Nahrungsergänzungsmittel dabei helfen, Herz und Gefäße gesund zu halten, wird immer wieder kontrovers diskutiert. Jetzt gibt es Hinweise, dass zumindest einige von ihnen doch vor Schlaganfall und Herzinfarkt schützen können.   mehr

Weniger Fleisch ist gesünder
Weniger Fleisch ist gesünder

Viele Vorteile für die Gesundheit

Was wäre, wenn….? Diese Frage hat sich ein amerikanisches Forscherteam in Bezug auf einen geringeren Fleischanteil in der Ernährung gestellt. Berechnungen am Modell haben erstaunliche Effekte auf die Gesundheit gezeigt.   mehr

Zum Check-up in die Röhre?
Zum Check-up in die Röhre?

Sinn und Unsinn von Ganzkörper-MRTs

Privatkliniken und Diagnostikzentren werben vermehrt mit MRTs für den gesamten Körper. Auf diese Weise sollen Erkrankungen früh entdeckt werden. Klingt verheißungsvoll, doch funktioniert das auch?    mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Schwanen-Apotheke
Inhaber Mark Enz
Telefon 089/4 31 43 34
E-Mail schwanen-apotheke@mnet-mail.de