Antibiotika-Resistenzen vermeiden


Antibiotika: Merkblatt veröffentlicht
Antibiotika-Resistenzen vermeiden

Antibiotika-Resistenzen schränken zunehmend die Handlungsmöglichkeiten gegen bakterielle Erkrankungen ein. Ein neues Merkblatt soll den Umgang mit den wichtigen Medikamenten erleichtern und so der gefährlichen Entwicklung Einhalt gebieten.

Antibiotika töten Bakterien ab oder hemmen deren Vermehrung. Einige wirken, indem sie den Aufbau der Bakterienzellwand stören, andere verhindern die Bildung von Bakterieneiweißen. Die Medikamente helfen ausschließlich bei bakteriell bedingten Infektionskrankheiten wie Lungen- oder Blasenentzündung. Bei einfachen Erkältungskrankheiten, Grippe und weiteren Erkrankungen, die auf Viren zurückgehen, bleiben sie hingegen wirkungslos.

Wie Antibiotika-Resistenzen entstehen

Inzwischen sind viele Bakterien unempfindlich gegenüber bestimmten Antibiotika geworden. Ärzte sprechen in diesem Fall von Antibiotika-Resistenzen. Schuld daran sind der inflationäre und zum Teil auch unsachgemäße Gebrauch von Antibiotika in der Medizin und Tierhaltung. Diese bedenkliche Entwicklung schmälert das Angebot an wirkungsvollen Medikamenten gegen Bakterien und stellt eine ernsthafte Bedrohung für die Zukunft dar. Als Gegenmaßnahme hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ein Merkblatt zum verantwortlichen Gebrauch von Antibiotika veröffentlicht.

Was das Merkblatt über den Umgang mit Antibiotika verrät

Aufgrund von Einnahmefehlern überdauern Bakterien und entwickeln Überlebensstrategien, die schließlich zu Resistenzen führen. Verhängnisvolle Fehlanwendungen dieser Art lassen sich mit Hilfe des Merkblatts vermeiden. Im Sinne der BZgA handelt, wer sich genau an die Vorschriften des Arztes oder die Angaben auf der Packungsanweisung hält. Entscheidend sind Faktoren wie der Einnahmezeitpunkt, die Einnahmedauer, -häufigkeit sowie die richtige Wirkstoffdosis. Darüber hinaus warnen die Autoren davor, die Therapie ohne Zustimmung des Arztes abzubrechen oder Antibiotika einzunehmen, die ursprünglich für andere Personen oder Krankheiten bestimmt waren. Zum Herunterspülen der Antibiotika empfehlen die Experten Wasser. Andere Getränke gefährden ebenso wie bestimmte Speisen häufig die Medikamentenwirkung.

Unser starker Partner


Unsere Kundenkarte

zur Reservierung

News

Abnehmen mit Protein
Abnehmen mit Protein

Realität oder Mythos?

Tipps zum Abnehmen gibt es viele. Einem neuen Internet-Trend zufolge sollen Proteine helfen.  Stimmt´s?Einfluss auf Sättigung   mehr

Blutzucker besser im Griff
Blutzucker besser im Griff

Kontinuierlich Glukose messen

Je besser beim Diabetes der Blutzucker eingestellt ist, desto geringer sind Folgeschäden. Besonders gut klappt das Messen mit einem kontinuierlichen Glukosemonitoring.   mehr

Musizieren geht auf die Knochen
Musizieren geht auf die Knochen

Immer mit Maß!

Wer viel musiziert, sollte aufpassen: Denn geigen, trompeten und Klavier spielen belasten Sehnen und Gelenke. Vorbeugen tut gut – am besten mit der richtigen Technik und Ausgleichssport.   mehr

Fleischlos essen stört Wachstum nicht
Fleischlos essen stört Wachstum nicht

Kinder vegetarisch ernähren?

Entwarnung für Eltern, die ihren Nachwuchs vegetarisch ernähren möchten. Im Gegensatz zu früheren Vermutungen führt die fleischlose Kost bei Kleinkindern nicht zu Wachstumsstörungen.   mehr

Säureblocker kann Asthma fördern
Säureblocker kann Asthma fördern

Vorsicht bei Atemwegserkrankungen

Säureblocker gelten als gut verträglich. Bei längerfristiger Einnahme drohen allerdings Nebenwirkungen. Insbesondere für Patient*innen mit chronischen Atemwegserkrankungen kann das problematisch werden.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Schwanen-Apotheke
Inhaber Mark Enz
Telefon 089/4 31 43 34
E-Mail schwanen-apotheke@mnet-mail.de